STOLKAS STARTING SEVEN WEEK 13

STOLKAS STARTING SEVEN WEEK 13

, 7 min Lesezeit

Woche 13 ist in den Büchern und es war die Woche, in der die Patriots versucht haben, sich mit jedem einzelnen Tackle an den Giants für Superbowl 42 und 46 zu rächen. Die Detroit Lions neigen sich in Richtung Playoff-Aus, Kansas City macht es ihnen nach und an Freitagabend-Football mit Jan und Valentin könnte ich mich glatt gewöhnen, tolle Leistung Männer!

In Stolkas Starting Seven küre ich Woche für Woche sieben bemerkenswerte individuelle Leistungen von sieben Spielern in der NFL. Meistens verirrt sich ein Quarterback in diese Auswahl, meistens findet sich auch Myles Garrett hier wieder.

EDGE, Myles Garrett

Der aufmerksame Leser wird gemerkt haben, dass Myles Garrett es ab dieser Woche in den Header dieser Kolumne geschafft hat. Gegebenenfalls ändern wir einfach den Namen in Stolkas Starting 6 + Garrett, er verdient es.

Wenn so ein außergewöhnlicher Rekord gebrochen werden kann, ist das immer aufregend, und Garrett steht mit 5 übrigen Spielen nur noch 4 Sacks hinter dem alleinigen All-Time-Sack-Rekord. „Garrett bricht den Rekord in Woche 17“, war mein Take in der letzten Woche und nachdem er Brock Purdy in dieser Woche erwischt hat, fühl ich mich mit diesem Take noch wohler.

Sein Sack am Sonntag war vermutlich einer der beeindruckendsten der gesamten Saison: 5-Mann-Pass-Protection, mit Hilfe der 49ers bei 3rd & 4 Anfang des 4. Quarters: Garrett als 5-Technique, Edgerusher am unteren Bildrand der Übertragung, gegen Hall-of-Fame-Left-Tackle Trent Williams und George Kittle, der versucht, ihn zu „chippen“.

Kittle, einer der besten Pass-Blocking-Tight-Ends der NFL, bekommt praktisch nicht mal eine Hand an Garrett, weil er zu schnell ist, mit einem Euro-Step das Gesicht von ihm und Trent Williams kreuzt, um beide zu schlagen. Der beste Footballspieler auf der Welt.

Runningback, DeAndre Swift und Kyle Monangai

Während in dieser Kolumne tendenziell individuelle Top-Leistungen im Fokus stehen, kommt man in diesem Sport natürlich auch nicht darum herum, äußere Faktoren mit einzubeziehen. In diesem Kontext ist die Platzierung von beiden Bears-Runningbacks als die höchste Form des Lobes zu verstehen, die ich an Ben Johnson überhaupt nur aussprechen könnte.

Gegen die vor Woche 9 Nummer-3-Defense in EPA gegen den Lauf (per rbsdm) hat das Duo der Bears für 40 Läufe und 255 Yards kombiniert, genug, um die Eagles von Platz 3 in EPA gegen den Lauf auf Platz 13 zu degradieren – in dieser Saison. Wir wussten vor dieser Saison, wer DeAndre Swift ist, dass er diese Spiele haben kann, aber wir wussten nicht genau, wer Kyle Monangai ist, und das zeigt er gerade eindrucksvoll.

Monangai war im Draft mein „Grade-so-nicht-in-der-Top-10-Runningback“ in einer starken Klasse, die Evaluation überperformt er aktuell massiv. Der einzige Rookie-Runningback mit mehreren 100+ Yards Rushing-Games, ein physischer und dezidierter Laufstil und Chicago vertraut ihm an der Goalline und in Short-Yardage-Situationen. 4 Touchdowns in seinen letzten 4 Spielen, 6 Rushing-First-Downs gegen die Eagles, auch Swift konnte 6 First Downs beisteuern.

Ein großer Teil des Erfolgs am Boden liegt, wie bereits angekündigt, selbstverständlich auch an anderen Faktoren. Right Tackle Darnell Wright war gewohnt überragend, Jonah Jackson und Joe Thuney haben Eagles-Front-7-Spieler bewegt und die Receiver haben ihren Teil erledigt. Ben Johnson weiß offensichtlich, welche Fäden er ziehen muss, um einen positiven Tag am Boden zu haben. In der Offseason hat er alles dafür getan, die Spieler zu bekommen, die ihm das ermöglichen. Jackson, Dalman, Thuney, Monangai – besser hätte es nicht laufen können.

Quarterback, Drake „Drake Maye“ Maye

Ich habe hier lange über den aktuellen Top-Favoriten auf den NFL MVP geschrieben. Drake Maye ist die Definition eines NFL-MVPs. First-Round-Left-Tackle Will Campbell raus, LeftGuard Jared Wilson raus und Drake Maye spielt gegen die Defensive Line der Giants eines der besten Spiele seiner Saison. Wie er gemeinsam mit Josh McDaniels die offensichtlichen Schwächen dieser Offensive kaschiert, ist beeindruckend.

Jede Woche trifft Maye diese tiefen Highlight-Pässe punktgenau, heute wieder 6 von 8 bei Pässen über 10 Yards, keiner macht das momentan in der NFL besser als er. Ende 2. Quarter, 3rd & 8 – Maye trifft einen absoluten Dime auf Rookie-Receiver Kyle Williams und bringt die Patriots mit 23-7 in Führung.

Maye attackiert das Feld tiefer als fast jeder andere Quarterback in der Liga (Platz 5 in ADOT) und hat trotzdem die beste Completion Percentage in seinen ersten 25 Spielen in der NFL-Geschichte. Maye kommuniziert unheimlich viel, Maye ist punktgenau, er kann mit seinem Arm jeden Wurf treffen, weil er stark genug ist, aber trotzdem Effet hat und er den Winkel seines Arms fast beliebig verändern kann. Maye wird erst im August nächsten Jahres 24, Patriots-Fans sind sich dem Fakt bewusst, dass sie so kurz nach dem besten Quarterback aller Zeiten keinen elitären Quarterback verdient haben, aber so kam es.

Cornerback, Derek Stingley

Über einen Cornerback zu schreiben in einer Woche ohne Interception, Pass Deflection oder Tackle fühlt sich falsch an, aber es ist so verdammt richtig.

Stingley hat seine Zeit gegen die Colts damit verbracht, jeden Receiver, der ihm gegenüberstand, von der Bildfläche zu nehmen. Die Colts haben es nicht mal versucht, den Ball in seine Richtung zu werfen. PFF tracked ihn am Sonntag mit einem Target für 0 Yards bei 28 Coverage-Snaps. Perfekt.

Stingley ist einer der beiden besten Spieler in der besten Defense der Liga, beim für mich aktuell drittbesten Team in der NFL, und hat laut PFF seit 16 Spielen nicht mehr als 25 Yards in Coverage erlaubt. Un-ter-schieds-spieler.

Wide Receiver, Adonai Mitchell

Ich will, dass das funktioniert.

Ich will, dass das funktioniert.

Ich will, dass das funktioniert.

Ich will, dass das funktioniert.

Ich will, dass das funktioniert.

Ich stehe an der Kreidetafel und schreibe. Hoffe, dass Adonai Mitchell ein relevanter Spieler in dieser Liga wird, und stelle erfreulich fest: New York gibt ihm eine Chance.

Wer in der Vergangenheit ein Highlight-Reel von Mitchell geschaut hat, in dem das Video jedes Mal vor dem Catch beendet wurde, könnte der Meinung sein, Mitchell ist einer der besten Receiver in der NFL – leider ist der Akt des Fangens der wichtigste auf der Position.

Gegen die Falcons hatte der Texas-Receiver und 2024-2nd-Round-Pick das beste Spiel seiner NFL-Karriere: 8 Catches, 102 Yards, ein Touchdown, Tyrod Taylor hat sich auf ihn verlassen. Das waren vor allem Free-Release-Outbreaker gegen softe Coverage, aber lasst mich hier Box-Score-watchen.

Bei seinem 53-Yards-Touchdown läuft er bei einer Go-Route einfach am Defensive Back vorbei, schafft es dann, den Ball in der Luft zu lokalisieren – ein unterbewerteter Skill – und fängt den Ball. Ich will, dass das funktioniert.

EDGE, Micah Parsons

Wenn irgendein Onkel oder Opa beim amerikanischen Thanksgiving-Dinner noch einen Zweifel darüber hatte, ob Micah Parsons wirklich so gut ist, wird sich dieser am Donnerstag gelegt haben.

Vor der größten Bühne des bisherigen Jahres lieferte Micah gegen den Division-Rivalen eine absolute Show ab. Erstmal was zur allgemeinen Einordnung, wer weiß, wie oft ich dieses Jahr noch über Micah schreiben darf: Parsons ist der erste Spieler in der NFL-Geschichte mit 12+ Sacks in seinen ersten 5 Karrierejahren.

Gegen die Lions hatte er 7 Pressures, 2,5 Sacks und einen kritischen Stop im Laufspiel bei 4th & 3 früh im 3. Quarter. Er hat Goff in diesem Spiel zwei Mal in den Boden eingefügt, der spektakulärere dieser Reps war ein Sack bei 1st & 10 im 4. Quarter, als er Left Tackle Taylor Decker mit seinen schnellen, schweren Händen eindrucksvoll innerhalb von handgestoppten 2 Sekunden schlägt.

Micah könnte in den Playoffs der Unterschiedsspieler für die Packers sein.


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