STOLKAS STARTING SEVEN WEEK 2

STOLKAS STARTING SEVEN WEEK 2

, 6 min Lesezeit

Mr. Unlimited beraubt den Jungs im Football-Wohnzimmer erst ihrer Stimme und reißt ihnen dann das Herz in Stücke, Indiana Jones schreibt an einem weiteren Kapitel seiner Comeback-Story und wer hätte das gedacht: Ich freue mich, das All-22 von Spencer Rattler anzuschauen. Der zweite NFL-Sonntag ist in den Büchern und er war spektakulär.

In Stolkas Starting Seven küre ich Woche für Woche sieben bemerkenswerte Leistungen auf sieben Positionen. Meistens wird sich ein Quarterback in diese Auswahl verirren, meistens wird sich auch ein Rookie wiederfinden.

Quarterback: Jared Goff

Zum ersten Mal in der Franchise-Geschichte haben die Lions in einem Spiel 500+ Total Yards, 5 Passing TDs und 2 Rushing TDs produziert (per LionsPR). In einem Statement-Sieg gegen Ex-Offensive-Coordinator Ben Johnson schien für die Lions alles zu funktionieren, und ein automatischer Jared Goff, der ein fast perfektes Passer-Rating verzeichnete (156,0), hatte daran wohl den größten Anteil.

Ein „kleiner“ Statistik-Dump: 12/14 für 198 Yards und 2 TDs bei Play Action, 8/11 für 241 Yards und 2 TDs bei Würfen, die über 10 Yards in der Luft waren, und 11/13 für 245 Yards und 3 TDs bei In-Breaking Routes (per NFL NGS). Goff war tödlich über die Mitte des Feldes, hat trotzdem die volle Breite des Feldes attackiert und seinen unterbewerteten Arm für alle sichtbar präsentiert.

Goff hat jetzt fünf Spiele, in denen seine Offense mindestens 50 Punkte erzielt hat. Nur Tom Brady, Drew Brees und Len Dawson haben noch öfter die 50-Punkte-Marke geknackt (per Adam Schefter). Ein schwacher Auftritt von Goff und der Lions-Offense in Woche 1 lässt sich auf Grundlage dessen, was wir von der Packers Defense in Woche 2 gesehen haben, sicherlich auch ein wenig besser verkraften.

Tight End: Tyler Warren

Es brauchte nicht lange, bis wir bei Brock Bowers sehr genau wussten, dass er ein Superstar in dieser Liga sein würde. Einen ähnlichen Stempel möchte ich früh in der Saison auf Colts Rookie Tight End Tyler Warren platzieren. Vier Receptions für 79 Yards kratzen lediglich an der Oberfläche dessen, was wir von Warren in Woche 2 gesehen haben – ich habe genug gesehen:

Nach einem starken Debüt in der vergangenen Woche gegen eine dürftige Dolphins- Defense wiederholte Warren in dieser Woche vieles von dem, was uns schon in Woche 1 gefallen konnte, und setzte gegen eine der besten Defensiven in der Liga sogar noch einen drauf.Mit 1,98 m und 116 kg ist Warren signifikant größer und schwerer als ein paar der besten Tight Ends, die wir aktuell in der NFL sehen (George Kittle, Brock Bowers, Trey McBride). Trotzdem ist er dazu in der Lage, auf einem Centstück abzustoppen und die Richtung zu wechseln. Das macht ihn zu einer außergewöhnlichen Waffe nach dem Catch, wie er bei einem Tight End-Delay im dritten Quarter des Spiels gezeigt hat.

Warren ließ zwei Broncos-Verteidiger aussteigen und machte damit aus einem 3- Yard-Catch ein 15-Yard-Play. Er nutzte seinen Frame und brachte seinen Körper zwischen sich und den Ball gegen Patrick Surtain auf einer Out Route bei 3rd and 2 und landete gleich mehrere erfolgreiche Box-Outs im Run Game à la Franz Wagner gegen Broncos Outside Linebacker.

Nach zwei Spielen bringt es Warren auf 11 Receptions für 155 Yards. Der Leading Receiver auf der Tight End-Position der Colts hatte im letzten Jahr 14 Receptions für 182 Yards (Kylen Granson). Kein Rookie hat mich in den ersten zwei Wochen mehr überzeugt als der Tight End der Colts.

Tight End: Tucker Kraft

Stolkas Starting Seven spielt diese Woche 12 Personnel. Das Thursday Night Football-Game ist zwar schon einige Tage her, aber ein 124-Yard-Auftritt eines der aufstrebenden Tight-End-Talente in der NFL muss hier zwingend einen Platz finden.

Durch zwei Wochen ist Kraft die Nummer 2 aller Tight Ends in Yards pro gelaufener Route (3,04 per PFF) und die Nummer 1 aller Passempfänger im Passer-Rating, wenn angeworfen (per AccountStat). Ich erwarte, dass Matt LeFleur je nach Matchup immer wieder unterschiedliche Spieler in den Fokus des Gameplans nehmen wird, aber Kraft als Spieler, der any given week in der Lage ist, so eine Performance abzuliefern, ist hier, um zu bleiben.

Wide Receiver: Malik Nabers

Kein Spieler hat in der Geschichte der NFL in seinen ersten 17 Spielen mehr Pässe gefangen als Malik Nabers (123) (per Stathead). Damit überholt Nabers einen anderen früheren LSU-Receiver, der einmal für die Giants Bälle gefangen hat. 

9 Receptions, 167 Yards und zwei Touchdowns – ich erinnere mich an kein Spiel, in dem New York den Receiver so vertikal eingesetzt hat wie in Woche 2. Die Statistiken würden mir dabei recht geben: Nabers pulverisierte seinen Top-Wert in durchschnittlicher Target-Tiefe aus Woche 14 der letzten Saison (14,0), indem er gegen die Cowboys durchschnittlich 21,8 Yards Downfield angeworfen wurde (per PFF).

In Kombination mit seinem Woche 1 Wert (13,8) lassen sich Anhaltspunkte dafür finden, dass seine Rolle in diesem Jahr eine andere sein wird. Wilson und Nabers haben bei zwei Go-Routes für einen Touchdown connected, vor allem der zweiteScore mit Kaiir Elams Hand in seinem Gesicht hat genau die außergewöhnliche Konzentration gezeigt, die ihn in Jahr 2 zu einem der elitären Receiver in der NFL macht.

Runningback: Bijan Robinson

Wie sicher sind wir uns, dass Bijan aktuell nicht der beste Runningback in der NFL ist? In Anbetracht des langsamen Starts in Woche 1 bin ich damit vielleicht noch ein bisschen früh dran, aber Bijans Auftritt gegen Minnesota war spektakulär.

Bijan hat dem talentierten Vikings Second Year-Linebacker Ivan Pace Jr. den Arbeitstag zu einem sehr langen gemacht. Er schafft es, Gegner mit echten 90-Grad- Cuts aussteigen zu lassen und weitere Moves vorzubereiten. Spin Moves, Körperkontrolle, um auf dem Körper des besagten Linebackers das Gleichgewicht zu finden und weitere 5 Yards rauszuholen: Bijans 168 Yards Tag hat mir viel Freude bereitet.

Edgerusher: Trey Hendrickson

Hendrickson hat in Woche 2 gezeigt, warum es selbstverständlich die richtige Entscheidung war, ihn in der Offseason zu bezahlen. Mit seinem schnellen Get-Off brachte er es gegen Trevor Lawrence und die Jaguars auf 6 Quarterback-Pressures (per PFF) und den Game-Winning Sack mit 13 Sekunden auf der Uhr.

Zusätzlich forcierte einer seiner Pressures bei 3rd and Goal die Interception von Dax Hill in der Endzone – ein Game-Changing Play im ersten Quarter des Spiels. Hendrickson trifft in der kommenden Woche auf Vikings-Backup-Left-Tackle Justin Skule, der gerade mit dem jungen Falcons Passrush alle Hände voll zu tun hatte.

Defensive Tackle: Milton Williams

Milton Williams hat in den letzten beiden Wochen gezeigt, warum die Patriots ihn sich in dieser Offseason 26 Millionen pro Jahr haben kosten lassen. Bis jetzt kann der ultra-athletische Defensive Tackle seine Playoff-Form aus der letzten Saison bestätigen.

Es schien, als würde Williams immer dann, wenn Miami sich dazu entschieden hat, ihre Guards gegen ihn auf einer Insel zu lassen, einen positiven Einfluss auf das Play hinterlassen. Ich habe ihn mit schnellen Händen und mit dem Bull Rush gewinnen sehen, ich habe ihn die Pocket für Tua unangenehm machen sehen (5 Pressures per PFF), und sein Sack hat das Spiel bei 4th Down entschieden.

Bonus!

Wide Receiver: Valentin Rödinger

Auf das Podium bei der insgesamt fünften Auflage des Bamboo Bowls schafft man es nicht durch Zufall. Zwar ging der Turniersieg an die außergewöhnlichen Flevo Phantoms aus den Niederlanden, aber der Fokus Football Receiver machte auf sich aufmerksam und zeigte auch ohne Shoulder Pad und Helm, warum er vor gar nicht so langer Zeit noch Bälle in der besten europäischen Football Liga gefangen hat. 

Mit einem legendären Dive zur Pylone und mehreren Eye-Popping-Plays war er einer der Unterschiedsspieler des Wochenendes.

PS: Gegen Fokus-Football-Standout Zac Ryan auf Quarterback habe ich sogar mal einen Pick Six zurückgetragen. 😉


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