STOLKAS STARTING SEVEN WEEK 7

STOLKAS STARTING SEVEN WEEK 7

, 6 min Lesezeit

Marek so einsam und enttäuscht im Football-Wohnzimmer sitzen zu sehen, war hart für mich. Absolute Freak-Show-Niederlage der Giants, in der man sicherlich trotzdem positive Dinge an Jaxson Dart finden kann. Eine Woche, die Freitag Nacht mit einem verrückten Sieg der Bengals startete – guter Call von Jan – lieferte im 19:00-Uhr-Fenster am Sonntag wenige besondere Storylines. Auch in dieser Woche lieferten einige Spieler aber wieder beeindruckend ab: Und dafür sind wir hier.

In Stolkas Starting Seven küre ich Woche für Woche sieben bemerkenswerte individuelle Leistungen von sieben Spielern in der NFL. Meistens verirrt sich ein Quarterback in diese Auswahl, meistens findet sich auch ein Rookie wieder.

Quarterback – Drake Maye

Der hier war auf Ankündigung. New England hat seinen nächsten Franchise Quarterback gefunden, und 20 Jahre Tom Brady wurden von den Football-Göttern mit dem besten Quarterback belohnt, der in den letzten fünf Jahren in diese Liga gekommen ist. Klingt fair für mich. Am Sonntag hat Maye Tom Bradys Rekord für die beste Completion-Percentage in einem einzelnen Spiel eingestellt. Maye brachte 21 von 23 Pässen an (91,3 %) und ist jetzt der einzige Quarterback in dieser Saison mit zwei Passing-Touchdowns, die über 50 Yards in der Luft waren (per NFL NGS). Maye konnte 12 seiner letzten 13 tiefen Bälle anbringen (per Mike Renner), und die eine Incompletion hat Mack Hollins in den Händen getroffen. Seine Präzision und „Velocity“ bei Pässen außerhalb der Numbers beeindrucken aktuell Woche für Woche.
„Stop playing Cover 2 against Drake Maye, NFL defenses.“ – Timo Riske.
Es gibt wenig Schöneres in diesem Sport für mich als einen Drake-Maye-Hole-Shot. So viele Zeilen und erst jetzt komme ich zu 8 Carries für 62 Yards in Week 7 (per ESPN). Die Patriots haben die Nummer 31 Rushing-Offense nach EPA und Success-Rate (per rbsdm), vor allem weil ihr Runningback-Run-Game überhaupt nicht funktioniert. Maye gibt hier immer wieder zumindest punktuell einen Spark.

Left Tackle – Theo Benedet

Chicago hat einen Left Tackle auf der Straße gefunden, für den Teams in der Free Agency einen Haufen Kohle bezahlen würden. Wer in den letzten zwei Wochen über eines der Deandre-Swift-Highlight-Videos gestolpert ist (& 138 Yards), wird einen 6'7'' (🤷♂️), 305 Pfund schweren Left Tackle gesehen haben, der Defensive Ends und Second-Level-Defender im Run Game bullied.
Theo Benedet von der University of British Columbia in Kanada war ein 2024 UDFA, der in diesem Jahr seine erste NFL-Action bekommt. Week-1-Starter und 2022 5th-Round-Pick Braxton Jones hatte einen mehr als durchwachsenen Start in die Saison und wurde schließlich nach einem toughen Beginn in Week 4 auf die Bank gesetzt. Benedet übernahm und erlaubte seitdem in 110 Pass-Blocking-Snaps acht Pressures und keinen Sack (per PFF). Man muss kein Offensive-Line-Experte sein, um zu sehen, dass Benedet kein fertiger Spieler ist, aber sein Saisonstart war wirklich vielversprechend und es sieht aktuell wenig danach aus, dass Braxton Jones seinen Job so bald zurückbekommt. Die Theo-Benedet-Bears stehen 3-0. ;)

Cornerback – Jaycee Horn

Tyler Johnson, Allen Lazard und Josh Reynolds an die Leine zu nehmen, die Bälle von Justin Fields und Tyrod Taylor fangen (sollen), schreit vielleicht auf den ersten Blick nicht nach einer individuellen Standout-Performance, aber Jaycee Horn spielt ein tolles Jahr und hat in einem Low-Scoring, One-Score-Win am Sonntag überragt. Ihm gehört vielleicht der beste Catch der gesamten Saison, denn gegen Ende des dritten Viertels ist er es, der den leicht unterworfenen 50-Yard-Pass von Taylor in der Endzone auf athletische Weise mit einer Hand runterpflückt. Spät im vierten Quarter konnte Horn beim potenziellen Game-Winning-Drive der Jets noch eine weitere Interception fangen – hier läuft er die Go-Route für Josh Reynolds und hat seinen Körper das gesamte Play über in der richtigen Position, um auch diese Interception zu machen.
„Jaycee Horn is sadly the best receiver on the field when the Jets are on offense.“ – Theo Ash. Ich musste lachen.

Edge Rusher – Micah Parsons

Hat jemand Defensive Player of the Year gesagt? Micah Parsons ist der Grund, warum Green Bay dieses Cardinals-Team geschlagen hat. Green Bay in Glendale ist der Grund, warum ich während des gesamten Spiels an ein episches Playoff-Duell dieser beiden Teams denken musste, in dem Larry Fitzgerald den überragenden Schlusspunkt setzte, aber das ist ein anderes Thema.
Ich stelle es mir aufgrund seiner Vielseitigkeit und natürlich seiner besonderen Qualität außergewöhnlich schwer vor, offensiv einen Gameplan für Micah Parsons zu entwerfen, aber Arizona hat einen ausgesprochen schlechten Job darin gemacht. Parsons nutzte eine Vielzahl an 1-gegen-1-Duellen gegen den Cardinals-Right-Tackle und brachte es folglich auf zehn Pressures und ein Career-High von drei Sacks (per PFF). Du kannst ihn nicht verlässlich mit zwei Spielern blocken wie die Kombination aus Left Tackle und Left Guard in diesem Spiel eindrucksvoll bewiesen hat, also wieso versuchst du es überhaupt mit einem Spieler?

Runningback – Christian McCaffrey

Christian McCaffrey war Sonntag Nacht die 49ers-Offense. 129 Yards auf dem Boden, 72 durch die Luft (per ESPN). Ein besonderer Gruß geht an dieser Stelle auch an den Rückkehrer George Kittle: Mit ihm auf dem Feld sind die 49ers bei 28 Versuchen für 151 Yards und zwei Touchdowns gelaufen –mit 1,4 Yards vor Kontakt. Ohne ihn sind sie sechsmal für 12 Yards mit –2,1 Yards vor Kontakt gelaufen.
CMC gehört zu den Top-Anwärtern auf den Offensive Player of the Year, denn er hat den Ball bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 182-mal für 981 Yards berührt (per ESPN). Nur fünf Spieler in der NFL haben mehr Receiving-Yards als McCaffrey (per PFF).

Wide Receiver – Ja’Marr Chase

Hat jemand großes Volumen gesagt? 23 Targets für Ja’Marr Chase in Woche 7 – und mit 16 Receptions stellte er einen All-Time-Cincinnati-Bengals-Rekord ein (per Bengals). 16 Catches, 161 Yards, ein Touchdown (per NFL NGS): Joe Flacco hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ball zu Ja’Marr Chase zu werfen – und genau das hat er getan. Vor allem nach dem Catch konnte Chase gegen Pittsburgh überzeugen; keines der 23 Targets war tiefer als 20 Yards. Teams respektieren Ja’Marrs Game-Changing-Deep-Speed und spielen folglich gegen ihn.
„Ja’Marr Chase is like a jaguar […] a hippo – you don’t want to f%ck with a hippo.“ – Micah Parsons.

Wide Receiver – DeVonta Smith

Isaiah Rodgers hatte einen langen Arbeitstag gegen den Standout-Receiver der Eagles. Brian Flores hat verschiedene Dinge und verschiedene Personalien gegen DeVonta Smith ausprobiert, darunter auch Jeff Okudah, aber funktioniert hat nichts davon. 9 Receptions, 183 Yards – ein Karrieretag von Smith, der durch einen 79-Yard-Touchdown gegen besagten Isaiah Rodgers gekrönt wurde. Smith war früh im Spiel intensiv ins Quick-Game der Eagles-Offense involviert, Hurts war das ganze Spiel über akkurat, und in der zweiten Halbzeit waren die beiden auch immer wieder später im Down bei vertikalen Konzepten „on the same page“ und haben den Vikings damit das Genick gebrochen. Have a day, DeVonta! :)


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